Tag eins: zum ersten Mal persönlich zusammen
Wir sind ein Climate-Tech-Unternehmen — es fühlte sich richtig an, dieses Kapitel so zu beginnen, wie wir weitermachen wollen: indem wir auf die Emissionen achten, die wir unterwegs verursachen.
Die Reise
Die Fahrt begann mit dem ÖBB Nightjet von Wien nach Brüssel — Liegewagen, Koffer, das ganze Programm — und ging weiter mit dem Eurostar nach London.

Ein Direktflug von Wien nach London hätte für diese einfache Strecke rund 180 kg CO₂ auf meine persönliche Bilanz geschrieben (typische Werte aus Branchenrechnern, Economy). Die Bahnkombination kam auf etwa 30 kg — vor allem die Nachtzugstrecke, der Eurostar fügt auf seinem elektrischen Service nur wenige Kilogramm pro Passagier hinzu.
Das sind etwa 150 kg CO₂ vermieden — 85 % weniger — für eine Reise, die ruhiger, bequemer und ehrlich gesagt mehr Spaß machte, als sich in aller Frühe am Flughafen zu quetschen. Genau das verfolgen wir im Klimabereich; es wäre seltsam gewesen, es für uns selbst nicht zu tun.
London, und Samira treffen
Today marks the beginning of a new chapter. Viktor ist nach London gezogen, um gemeinsam mit Samira Richardson, MBA, MRes ein Carbon13 Climate-Tech-Startup aufzubauen.

Einige Wochen lang hatten wir uns aus der Ferne abgestimmt. Sich am 24. Juni persönlich vor Buckingham Palace zu treffen — Sonne, Touristen und zwei Menschen, die nicht aufhören konnten zu grinsen — ließ den Umzug real werden.
Reset Connect
Am selben Nachmittag ging es weiter zur Reset Connect London — der preisgekrönten britischen Veranstaltung zu Nachhaltigkeit und Net Zero und einem Highlight der London Climate Action Week. Investoren, Gründer und Konzerne unter einem Dach, alle dabei, Klimaambition in etwas zu verwandeln, das man wirklich messen und reduzieren kann.
Samira war schon mitten in Gesprächen, bevor wir uns orientiert hatten.

Tag eins: Züge, Co-Founder und eine Messe voller Menschen, denen dasselbe Problem am Herzen liegt wie uns. Wir fangen gerade erst an — und wir werden die Reise hier weiter teilen.